Kategorie: 2013 Mozart Requiem

  • Nina Nussbaum

    Nina Nussbaum

    Nina Nussbaum studierte Oper, Oratorium und Liedgesang an den staatlichen Musikhochschulen Trossingen und Köln. 2008 beendete sie das künstlerische Diplomstudium mit Auszeichnung, zwei Jahre später den Aufbaustudiengang Konzertexamen.
    Parallel dazu wurde und wird sie bis heute von Gisela Rohmert auf ihrem stimmlichen Weg begleitet. Neben dem Studium Konzertexamen absolvierte Nina Nussbaum den Studiengang I am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie und schloss diesen mit Zertifikat und Lehrbefähigung nach dem Lichtenberger Modell ab.

    Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner Verbandes und der Hartmut und Lore Schuler-Stiftung und wird unterstützt vom Verein zur Förderung der Stimmpädagogik durch funktionales Training.

    Ihr Repertoire ist umfangreich- so sang Nina Nussbaum u.a. Haydns „Scena di Berenice“, sowie die 2. Dame in Mozarts „Zauberflöte“, zahlreiche Werke in französischer und italienischer Sprache und Neue Musik, v.a. Reimann und Rihm.

    Eine besondere Liebe gilt dem Liedgesang. Regelmäßig konzertiert Nina Nussbaum in unterschiedlicher kammermusikalischer Besetzung. Sie sang Schuberts Mignonlieder in einer Inszenierung für Gesang, Schauspiel, Tanz und Orchester in 8 Aufführungen deutschlandweit.
    Konzertverpflichtungen führten sie bisher in das benachbarte europäische Ausland und im Jahre 2011 mit Mozartarien und Kammermusik mit Cello, bis nach Brasilien.

    Rundfunkübertragungen (u.a. Deutschlandradio Kultur) und Konzertmitschnitte auf CD (z.B. Mozart Lieder) dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen.
    Nina Nussbaum sang im Altenberger Dom, in den Philharmonien Essen, Ludwigshafen und Berlin und arbeitete mit Dirigenten wie M. Schreier, S. Sloane und I. Metzmacher. Nina Nussbaum sang 2014 und 2017 mit dem Ama-Deus-Chor die Altpartie in Mozarts „Requiem“.

  • Martin Vanberg

    Martin Vanberg

    Im Jahr 2010 schloss der schwedische Tenor Martin Vanberg sein Studium an der Opernhochschule Kopenhagen ab. 2011 debütierte er an der Göteborger Oper als Oronte in „Alcina“ von Händel. Unter seinen zahllosen weiteren Rollen, die er seit Beendigung seiner Studien verkörperte, befinden sich Nutrice, Lucano, Soldier 1 und Fam. di Seneca 1 in Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, L’Humana fragilità und Pisandro in „Il ritorno d’Ulisse in patria“ beim Opernfestival Drottningholm, Peter Quint in „The turn of the screw“, Le Chevalier in „Dialogues des Carmélites“ und der Emilio in „Partenope“ an der Königlichen Dänischen Oper.

    Als Konzertsänger trat er in Europas führenden Konzerthäusern wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Wien, der Kölner Philharmonie und der Tivoli Concert Hall in Kopenhagen auf.

    Ob Händels „Messias“ mit dem Symphonieorchester Norrköping, Bachs „Matthäus-Passion“ mit dem Finnish Baroque Orchestra oder Mozarts „C-moll-Messe“ – auch im Bereich der Oratorienliteratur zeigt sich der sympathische Tenor in Hochform. Mit dem Ama-Deus-Chor war er bereits in „Die Schöpfung“ von J. Haydn, „Requiem“ von W. A. Mozart und in der „Nikolauskantate“ von B. Britten als Tenorsolist zu hören. Im Jahr 2017 sang er mit dem Ama-Deus-Chor Witten in beeindruckender Weise den Evangelisten in der „Matthäus-Passion“ von J. S. Bach.

  • Johann Dornwald

    Johann Dornwald

    Johann Dornwald wurde in Witten geboren. Schon als Schüler sang er die Rollen des Meisters in „Krabat“ und des Erzählers in „Der Igel als Bräutigam“ von Cesar Bresgen. Er studierte zunächst in Stockholm klassischen Gesang an den Musikkonservatorien Kulturama und Birkagården. Darauf folgte ein Jahr am Opernstudio Stockholm.

    Anschließend machte er sein Konzertexamen in Kammermusik (Gesang) an der Musikhochschule Västerås, Schweden. Im Sommer 2018 folgte dann das Konzertexamen am Royal College of Music, Copenhagen. Meisterkurse bei Peter Mattei, Ann-Sofie von Otter, Malcolm Martineau und Olaf Bär ergänzten sein Studium. Die Corona-Zeit nutzte er für ein Aufbaustudium bei Douglas Yates, Fürth.

    Schon während seines Studiums wurde er an der Oper Kopenhagen für Solo Rollen u. a. in G. Verdi: „Othello“, „Momo“ von Svitlana Azarova und W. A. Mozart: „Die Zauberflöte“ engagiert, an der Oslo Oper in „Elektra“ von R. Strauss. Im skandinavischen Raum tritt er auch als Oratoriensänger auf, u. a. mit Camerata Øresund unter der Leitung von Peter Spissky. 

    Er übernahm die Bass Partien in Händels „Messiah“, „Requiem“ von W. A. Mozart, „Die Schöpfung“ von J. Haydn, „Requiem“ von G. Fauré und in der „Matthäus-Passion“ und „h-Moll Messe“ von J. S. Bach sowohl den Part des Jesus als auch die Bass-Arien. Er ist in der Filmeinspielung durch die Opera på Hedeland von „Figaros Hochzeit“ in der Rolle des Don Bartolo zu sehen. An den Jysken Oper Dänemark trat er in der Rolle Fährmann Caronte in Monteverdis Oper „Orfeo“ auf. Eine schöne Herausforderung ist auch seine Mitarbeit bei der Norwegischen Kammeroper mit breitem solistischen Repertoire.
    Johann Dornwald liegt es sehr am Herzen, die Oper als Kunstform auch der jüngeren Generation zu vermitteln. Seine solistische Mitarbeit bei der elektronischen Adaption von Ethel Smyths Oper „The Boatswain’s Mate“ zielte in diese Richtung. Er war als der Riese Fasolt in Wagners „Rheingold“ bei der Sommerakademie 2024 Bergen Nationaloper zu hören.

    Mit der „Winterreise“ von Franz Schubert tourte er mehrmals mit dem Pianisten Henrik Löwenmark durch Deutschland. Mit dem Pianisten James Maddox ist er regelmäßiger Gast bei der jährlichen Schubertiade in Witten (siehe auch musik-lebt.de).

    Johann Dornwald ist mehrmals mit dem Ama-Deus-Chor Witten als Basssolist aufgetreten und so freuen wir uns sehr, seine schöne, profunde Bassstimme auch beim „Messa da Requiem“ von G. Verdi hören zu dürfen.

    https://johanndornwald.de/

  • Clara Cecilie Thomsen

    Clara Cecilie Thomsen

    Die dänische Sopranistin Clara Cecile Thomsen wurde 1991 in Kopenhagen geboren. Ihre musikalische und gesangliche Ausbildung empfing sie in dem international renommierten Kopenhagener Mädchenchor an. Mit 18 gewann sie zweimal den 1. Preis beim dänischen Gesangswettbewerb für junge Sänger. Sie machte ihren Abschluss an the Royal Opera Academy, Copenhagen 2018.

    Sie debutierte an der Oper Kopenhagen 2017 als Barbarina in „Figaros Hochzeit“ und 2018 sang sie die Titelrolle in Händels „Alcina“. 2017 sang sie in Carl Nielsen´s „Sinfonia Espansiva“ mit dem Tonkünstler Orchester in Musikverein Wien.

    2018 bekam sie den Preis als Operntalent des Jahres und in 2019 den renommierten Léonie Sonning Talentpreis. Für die Saison 2019/2020 hat sie die Partie Konstanze aus Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail“ an der Jyske Opera, Dänemark übernommen. Beim aktuellen, festlichen Neujahrskonzert mit dem dänischen Rundfunkorchester trat sie als Solistin auf.

    Beim Ama-Deus-Chor ist sie beim „Mozart-Requiem“ 2014 als auch bei der „Matthäus-Passion“ 2016 und 2017 als Solistin aufgetreten. Wir freuen uns, dass Clara Cecile Thomsen auch bei der „Schöpfung“ von J. Haydn im April 2021 den Soloparts des Erzengel Gabriel übernehmen wird.