Kategorie: 2016 Bach Matthäuspassion

  • Myungwon Kim

    Myungwon Kim

    Myungwon Kim wurde 1985 in Changwon in Südkorea geboren und studierte dort zwischen 2005-2011 Gesang an der Sungkyul Universität.

    Während seines Studiums wendete er sich besonders der Oratorienliteratur zu und sammelte sowohl als Solist als auch Chorist Konzerterfahrung. Konzertreisen führten ihn unter anderem nach Australien und in die USA. 2014-2016 folgte ein Aufbaustudium an der Folkwang Universität bei Martin Wölfel. 2011-2014 war er im Wonju Municipal Choir und im Bach-Collegium Seoul engagiert.

    Seit 2016 arbeitet er beim Rundfunkchor Berlin als Choraushilfe. 2016 und 2017 trat er mit dem Ama-Deus-Chor in der „Matthäuspassion“ von J. S. Bach auf.

  • Ida Ränzlöv

    Ida Ränzlöv

    Die Mezzo-Sopranistin und gebürtige Schwedin Ida Ränzlöv lebt in London, wo sie am Royal College of Music bei Professor Dinah Harris studiert. Sie ist Stipendiatin der Vivian and Peter Beckwith Stiftung und des Josephine Baker Trust. Zudem ist sie Preisträgerin des Opperby Stokowski Awards.

    Ida Ränzlöv begann ihre Ausbildung an der Musikhochschule Malmö, machte dort ihren Bachelor im Fach Music in Performance und graduierte 2016 mit Auszeichnung. Während ihrer Malmöer Jahre gewann sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter das Aurora Lillieros Stipendium, das Stipendium der Thora Olsson Kulturstiftung der Schwedischen Kirche in London sowie das renommierte John Andersson Stipendium.

    2016 gab Ida Ränzlöv ihr Operndebut als Rosina in Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ an der Smalandsoper. Zudem verkörperte sie die Flora in „La Traviata“ von Verdi. In diesem Jahr bekam sie den „Birgit Nilsson-Preis“, benannt nach der großen Wagnersängerin. Es ist die höchste Auszeichnung, die man als Sänger*in in Schweden bekommen kann. Zur Zeit ist sie als festes Ensemblemitglied an der Oper in Stuttgart engagiert.

    Ida Ränzlov ist eine vielbeschäftigte Oratorien- und Lied-Sängerin. 2016 und 2017 trat sie als Solistin in der „Matthäus-Passion“ zusammen mit dem Ama-Deus-Chor in Bochum und Witten auf.

  • Johann Dornwald

    Johann Dornwald

    Johann Dornwald wurde in Witten geboren. Schon als Schüler sang er die Rollen des Meisters in „Krabat“ und des Erzählers in „Der Igel als Bräutigam“ von Cesar Bresgen. Er studierte zunächst in Stockholm klassischen Gesang an den Musikkonservatorien Kulturama und Birkagården. Darauf folgte ein Jahr am Opernstudio Stockholm.

    Anschließend machte er sein Konzertexamen in Kammermusik (Gesang) an der Musikhochschule Västerås, Schweden. Im Sommer 2018 folgte dann das Konzertexamen am Royal College of Music, Copenhagen. Meisterkurse bei Peter Mattei, Ann-Sofie von Otter, Malcolm Martineau und Olaf Bär ergänzten sein Studium. Die Corona-Zeit nutzte er für ein Aufbaustudium bei Douglas Yates, Fürth.

    Schon während seines Studiums wurde er an der Oper Kopenhagen für Solo Rollen u. a. in G. Verdi: „Othello“, „Momo“ von Svitlana Azarova und W. A. Mozart: „Die Zauberflöte“ engagiert, an der Oslo Oper in „Elektra“ von R. Strauss. Im skandinavischen Raum tritt er auch als Oratoriensänger auf, u. a. mit Camerata Øresund unter der Leitung von Peter Spissky. 

    Er übernahm die Bass Partien in Händels „Messiah“, „Requiem“ von W. A. Mozart, „Die Schöpfung“ von J. Haydn, „Requiem“ von G. Fauré und in der „Matthäus-Passion“ und „h-Moll Messe“ von J. S. Bach sowohl den Part des Jesus als auch die Bass-Arien. Er ist in der Filmeinspielung durch die Opera på Hedeland von „Figaros Hochzeit“ in der Rolle des Don Bartolo zu sehen. An den Jysken Oper Dänemark trat er in der Rolle Fährmann Caronte in Monteverdis Oper „Orfeo“ auf. Eine schöne Herausforderung ist auch seine Mitarbeit bei der Norwegischen Kammeroper mit breitem solistischen Repertoire.
    Johann Dornwald liegt es sehr am Herzen, die Oper als Kunstform auch der jüngeren Generation zu vermitteln. Seine solistische Mitarbeit bei der elektronischen Adaption von Ethel Smyths Oper „The Boatswain’s Mate“ zielte in diese Richtung. Er war als der Riese Fasolt in Wagners „Rheingold“ bei der Sommerakademie 2024 Bergen Nationaloper zu hören.

    Mit der „Winterreise“ von Franz Schubert tourte er mehrmals mit dem Pianisten Henrik Löwenmark durch Deutschland. Mit dem Pianisten James Maddox ist er regelmäßiger Gast bei der jährlichen Schubertiade in Witten (siehe auch musik-lebt.de).

    Johann Dornwald ist mehrmals mit dem Ama-Deus-Chor Witten als Basssolist aufgetreten und so freuen wir uns sehr, seine schöne, profunde Bassstimme auch beim „Messa da Requiem“ von G. Verdi hören zu dürfen.

    https://johanndornwald.de/

  • Clara Cecilie Thomsen

    Clara Cecilie Thomsen

    Die dänische Sopranistin Clara Cecile Thomsen wurde 1991 in Kopenhagen geboren. Ihre musikalische und gesangliche Ausbildung empfing sie in dem international renommierten Kopenhagener Mädchenchor an. Mit 18 gewann sie zweimal den 1. Preis beim dänischen Gesangswettbewerb für junge Sänger. Sie machte ihren Abschluss an the Royal Opera Academy, Copenhagen 2018.

    Sie debutierte an der Oper Kopenhagen 2017 als Barbarina in „Figaros Hochzeit“ und 2018 sang sie die Titelrolle in Händels „Alcina“. 2017 sang sie in Carl Nielsen´s „Sinfonia Espansiva“ mit dem Tonkünstler Orchester in Musikverein Wien.

    2018 bekam sie den Preis als Operntalent des Jahres und in 2019 den renommierten Léonie Sonning Talentpreis. Für die Saison 2019/2020 hat sie die Partie Konstanze aus Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail“ an der Jyske Opera, Dänemark übernommen. Beim aktuellen, festlichen Neujahrskonzert mit dem dänischen Rundfunkorchester trat sie als Solistin auf.

    Beim Ama-Deus-Chor ist sie beim „Mozart-Requiem“ 2014 als auch bei der „Matthäus-Passion“ 2016 und 2017 als Solistin aufgetreten. Wir freuen uns, dass Clara Cecile Thomsen auch bei der „Schöpfung“ von J. Haydn im April 2021 den Soloparts des Erzengel Gabriel übernehmen wird.