Kategorie: 2017 Mozart Requiem

  • Nina Nussbaum

    Nina Nussbaum

    Nina Nussbaum studierte Oper, Oratorium und Liedgesang an den staatlichen Musikhochschulen Trossingen und Köln. 2008 beendete sie das künstlerische Diplomstudium mit Auszeichnung, zwei Jahre später den Aufbaustudiengang Konzertexamen.
    Parallel dazu wurde und wird sie bis heute von Gisela Rohmert auf ihrem stimmlichen Weg begleitet. Neben dem Studium Konzertexamen absolvierte Nina Nussbaum den Studiengang I am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie und schloss diesen mit Zertifikat und Lehrbefähigung nach dem Lichtenberger Modell ab.

    Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner Verbandes und der Hartmut und Lore Schuler-Stiftung und wird unterstützt vom Verein zur Förderung der Stimmpädagogik durch funktionales Training.

    Ihr Repertoire ist umfangreich- so sang Nina Nussbaum u.a. Haydns „Scena di Berenice“, sowie die 2. Dame in Mozarts „Zauberflöte“, zahlreiche Werke in französischer und italienischer Sprache und Neue Musik, v.a. Reimann und Rihm.

    Eine besondere Liebe gilt dem Liedgesang. Regelmäßig konzertiert Nina Nussbaum in unterschiedlicher kammermusikalischer Besetzung. Sie sang Schuberts Mignonlieder in einer Inszenierung für Gesang, Schauspiel, Tanz und Orchester in 8 Aufführungen deutschlandweit.
    Konzertverpflichtungen führten sie bisher in das benachbarte europäische Ausland und im Jahre 2011 mit Mozartarien und Kammermusik mit Cello, bis nach Brasilien.

    Rundfunkübertragungen (u.a. Deutschlandradio Kultur) und Konzertmitschnitte auf CD (z.B. Mozart Lieder) dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen.
    Nina Nussbaum sang im Altenberger Dom, in den Philharmonien Essen, Ludwigshafen und Berlin und arbeitete mit Dirigenten wie M. Schreier, S. Sloane und I. Metzmacher. Nina Nussbaum sang 2014 und 2017 mit dem Ama-Deus-Chor die Altpartie in Mozarts „Requiem“.

  • Mirjana Burnaz

    Mirjana Burnaz

    Mirjana Burnaz (Sopran), wurde 1993 in Skopje/Mazedonien geboren. Sie absolvierte ein Studium an der Musikakademie der Universität St. Kirill und Method/Skopje in der Klasse von Prof. Vesna Ginovska Ilkova. Während des Studiums hat sie zahlreiche Preise bei Wettbewerben gewonnen. Im Jahre 2011 gewann sie den zweiten Preis beim Internationalen Wettbewerb Petar Ilic in Arangelovac Serbien. In den Jahren 2013, 2014 und 2015 bekam sie ein Stipendium vom Ministerium in Mazedonien für Studierende, die einen besonders hohen Lernerfolg erreicht haben. Seit 2016 hatte sie regelmäßige Auftritte an der Mazedonischen Oper und Ballet Orchestar als Solistin und gab zahlreiche Konzerte in Mazedonien, Bulgarien, Serbien und Deutschland. Mirjana Burnaz hat an vielen Opernprojekten der Folkwang Universität teilgenommen und u. a. mit dem Regisseur Georg Rootering zusammengearbeitet. Im Rahmen der Sommer-Schlossfestspiele 2017 in Wernigerode trat sie als Chorsolist in Charles Gounod’s „Faust“ auf. Workshops mit Igor Durlovski – Bass (Mazedonien), Prof. Lillia Ilieva (Bulgarien), Prof. Theresia van Sertima (London/England), Prof. Martin Wölfel/Alte Musik, Dr. Benedikt Holtbend/Opernpraxis und KS. Linda Watson (Deutschland) ergänzen ihre musikalische Ausbildung. Seit 2016 studiert sie Gesang und Musiktheater an der Folkwang Universität der Künste in der Klasse von Prof. Rachel Robins. Die Sopranpartie in Mozarts „Requiem“ ist ihre erste Zusammenarbeit mit dem Ama-Deus-Chor Witten.

  • Myungwon Kim

    Myungwon Kim

    Myungwon Kim wurde 1985 in Changwon in Südkorea geboren und studierte dort zwischen 2005-2011 Gesang an der Sungkyul Universität.

    Während seines Studiums wendete er sich besonders der Oratorienliteratur zu und sammelte sowohl als Solist als auch Chorist Konzerterfahrung. Konzertreisen führten ihn unter anderem nach Australien und in die USA. 2014-2016 folgte ein Aufbaustudium an der Folkwang Universität bei Martin Wölfel. 2011-2014 war er im Wonju Municipal Choir und im Bach-Collegium Seoul engagiert.

    Seit 2016 arbeitet er beim Rundfunkchor Berlin als Choraushilfe. 2016 und 2017 trat er mit dem Ama-Deus-Chor in der „Matthäuspassion“ von J. S. Bach auf.

  • Joel Kyhle

    Joel Kyhle

    Joel Kyhle ist ein schwedischer Bass-Bariton aus Dalarna. Er studierte am Royal College of Music, Kopenhagen und anschließend am Royal Opera Academy, Kopenhagen. Er debutierte als Jude in „Salome“ von Richard Strauß mit Micheal Boder als Dirigent und Stefen Herheim als Regisseur. Er arbeitete u. a. auch mit Christian Badea, Adam Fischer, Neville Dove und Fiona Macsherry. In der Spielzeit 2017/18 ist er u. a. in Puccinis Oper „La fanciulla del West“ als Happy, der Goldgräber zu sehen. Er ist zudem ein gefragter Oratoriensänger und trat z. B. häufig mit Camerata Øresund unter der Leitung von Peter Spissky auf. Die Basspartie in Mozarts „Requiem“ ist seine erste Zusammenarbeit mit dem Ama-Deus-Chor Witten.

  • Zhive Kremshovski

    Zhive Kremshovski

    Der mazedonische Bariton Zhive Kremshovski studierte an der Musikakadmie in Skopje/Mazedonien in der Klasse von Prof. Vesna Ginovska Ilkova. Seit 2015 studiert er im Masterstudiengang „Voice Performance“ an der Folkwang Universität der Künste in Essen in der Klasse von Prof. Rachel Robins. Er gewann zahlreiche Gesangswettbewerbe, beispielsweise jeweils den ersten Preis des 5. Internationalen Wettbewerbes für Solosänger „Bruna Spiler” in Montenegro (2012) sowie des 15. Internationalen Wettbewerbes für Solosänger „Nikola Cvejic“ in Ruma, Serbien. Im Jahre 2015/2016 ist Zhive Kremshovski Stipendiat des Lions Club Essen-Werethina und 2016/2017 Stipendiar der Landesregierung NRW.

    2014 debütierte er als Guglielmo in Mozarts „Così fan tutte“ an der Staatsoper in Skopje. Im Rahmen seines Studiums an der Folkwang Universität war er Teil der studentischen Projekte. 2015 sang er den Belcore in Donizettis „L’elisir d’amore“. 2016 war eines seiner Projekte die konzerante Aufführung der Oper „Médée“ von Marc-Antoine Charpentier. Ebenfalls 2016 konnte man ihn in der Rolle des Graf Almaviva in „Le nozze di Figaro“ an der Folkwang Universität in der Neuen-Aula erleben. Zhive Kremshovski wirkte in vielen Konzertreihen mit, unter anderem mit den Thüringer Symphonikern. Im Rahmen der Schloßfestspiele Wernigerode sang er im Sommer 2016 die Rolle des Kilian aus Webers „Der Freischütz“ mit großem Erfolg. Workshops mit Paul Curran, Prof. Ks. Milgramm Wolfgang und Ks. Linda Watson ergänzen seine musikalische Ausbildung.

    Ab der Spielzeit 2017/18 ist Zhive Kremshovski Mitglied im Opernstudio am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Die Basspartie in Mozarts „Requiem“ ist seine erste Zusammenarbeit mit dem Ama-Deus-Chor Witten.