Kategorie: 2023 Bach h-moll Messe

  • Eric Price

    Eric Price

    Der gebürtig italienisch-amerikanische Tenor Eric Price ist als Solist im In- und Ausland tätig. Nachdem er mit dem Ama-Deus-Chor das Tenorsolo bei der h-Moll Messe im 2023 übernahm, freuen wir uns, ihn jetzt bei G. Verdis „Messa da Requiem“ zu hören. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von Barock bis Moderne in Konzert bis Oper.

     Eric arbeitet regelmäßig mit renommierten Orchestern und Ensembles wie L’arpa Festante, Concerto Köln, dem Münchner Rundfunkorchester, den Münchner Symphonikern, Le Cornet Noirs, sowie mit Collegium Vocale Gent und weiteren renommierten Ensembles zusammen.

    Als gefragter Konzertsolist zählen die Kantaten und Passionen J.S. Bachs, sowie J. Haydns Schöpfung und F. Mendelssohns Lobgesang zu seinem umfangreichen Repertoire. Besonders als Evangelist konnte er sich in kurzer Zeit einen Namen machen und konzertiert u. A. im Herkulessaal München.

    Ebenso gibt der Absolvent der Liedklasse von Christian Gerhaher und Gerold Huber regelmäßig Liederabende mit seinen Duo-PartnerInnen. Zuletzt gab er im Lied-Duo mit Emanuel Roch sein Debüt in der Filarmonia Romana in Rom und gestaltete einen Liederabend in Schloss Elmau.

    Während seines Studiums übernahm Eric Price in den Opernproduktionen der Hochschule Rollen wie Tamino aus der „Zauberflöte“, Male Chorus aus „The Rape of Lucretia“, Nemorino aus „L‘Elisir d‘amore“ und Fenton aus „Die lustigen Weiber von Windsor“. 2021 sang er die Titelpartie in der Oper „Le Docteur Miracle“ von Georges Bizet im Prinzregententheater München und gab sein Debüt bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik in der Rolle des Josennah aus der Oper „Boris Goudenow“ von Johann Mattheson.

    Der junge Tenor, Träger des „Fritz-Wunderlich-Stipendiums“ und Stipendiat der „Oscar und Vera Ritter-Stiftung“, arbeitete als Solist bereits mit international renommierten Dirigenten wie Kirill Petrenko, Philippe Herreweghe, Andrea Marchiol, Ivan Repusic und Marcus Bosch zusammen. Meisterkurse bei Ian Bostridge, Christiane Iven, Ruth Ziesack, Julian Pregardien, Axel Bauni et al. ergänzen seinen musikalischen Werdegang.

    Ehemals Solist des Tölzer Knabenchores gastierte er in den Staatsopern Paris, München, Berlin, Zürich, Lyrik Opera Chicago. Seine Gesangsausbildung erhielt Eric Price bei Hartmut Elbert und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Andreas Schmidt (Master Konzertgesang).

    Ebenso studiert er bei Kristin von der Goltz Barockcello im Bachelorstudiengang Historische Aufführungspraxis.

    https://ericprice.de

  • Vera Fiselier

    Vera Fiselier

    Da meine Eltern beide klassische Sänger sind, kam ich schon früh mit Musik in Berührung. Meine musikalische Reise begann mit langem Klavierspielen. Später wurde mein Interesse für klassischen Gesang durch das Singen im Nationalen Jugendchor für Frauen (eine Abteilung von Vocaal Talent Nederland) geweckt. Danach entschied ich mich für Privatunterricht bei meinem Onkel, dem Bariton Frans Fiselier. Im Jahr 2012 begann ich mein Studium am Königlichen Konservatorium in Den Haag, wo ich bei Sasja Hunnego studierte und von Phyllis Ferwerda gecoacht wurde. Im Juni 2017 habe ich dann mein Studium mit einer Auszeichnung abgeschlossen.

    Während dieser Zeit hatte ich das große Glück, die Dorothée in einer Produktion der Niederländischen Nationalen Opernakademie zu singen. Außerdem nahm ich an Produktionen der Opera Mosset und des Salone dell‘ Opera teil und sang die Rollen der Jane und des Bahnhofsvorstehers in den neu komponierten Opern ‚All Rise‘ und ‚De Grens‘ von Jan-Peter de Graaff. Außerdem nahm ich an der Tournee Hohe Messe teil, die vom Königlichen Konservatorium und der Julliard School unter der Leitung von Ton Koopman organisiert wurde.

    Nach meinem Abschluss in Den Haag setzte ich mein Studium in Essen an der Folkwang Universität der Künste fort, in der Klasse von prof. Rachel Robins.

    Vielleicht haben Sie mich schon in Magelone & Peter (Nederlandse Reisopera) als Magelone, in der Kinderoper Goud! (Niederländische Nationaloper/Opera Zuid) oder Lied voor de Maan / Une chanson pour la lune (DNO/Opera Zuid/la Monnaie) als Maulwurf gesehen.

    Ich freue mich sehr, dass Lied voor de Maan im Oktober 2023 auf die Bühne zurückkehren wird.

    Im Dezember 2022 sang ich die Odyssee in der Produktion Odiezee! (Nederlandse Opera), an demselben Haus, an dem ich im Sommer 2023 Doenjasja in Kersentuin singen werde.

    https://verafiselier.com

  • Viktoria Küpper

    Viktoria Küpper

    Viktoria Küpper, geboren 1992, hat ein abgeschlossenes Doppelstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in Gesangs- und Musikpädagogik.
    Bereits als Schülerin sammelte sie in Produktionen wie „Chip and his Dog“, „Lebenslicht“ und „Brundibar“ erste Bühnenerfahrung und begann aufgrund ihrer musikalischen Begabung eine Ausbildung für Klarinette und Gesang. Es folgten erfolgreiche Teilnahmen beim Lyons Club, Wuppertal und bei Jugend musiziert.

    Parallel dazu war sie 3 Jahre lang das jüngste Mitglied des Gesang-Ensemble Voices und sang projektweise im NRW-Landesjugendchor und bei Benefizkonzerten.

    Neben ihrem Musikstudium wirkte sie regelmäßig in Hochschulprojekten und eigenen Musikprojekten mit.

    Derzeit unterrichtet sie Gesang und bereitet sich auf ihren Masterstudiengang Operngesang vor.

  • Johann Dornwald

    Johann Dornwald

    Johann Dornwald wurde in Witten geboren. Schon als Schüler sang er die Rollen des Meisters in „Krabat“ und des Erzählers in „Der Igel als Bräutigam“ von Cesar Bresgen. Er studierte zunächst in Stockholm klassischen Gesang an den Musikkonservatorien Kulturama und Birkagården. Darauf folgte ein Jahr am Opernstudio Stockholm.

    Anschließend machte er sein Konzertexamen in Kammermusik (Gesang) an der Musikhochschule Västerås, Schweden. Im Sommer 2018 folgte dann das Konzertexamen am Royal College of Music, Copenhagen. Meisterkurse bei Peter Mattei, Ann-Sofie von Otter, Malcolm Martineau und Olaf Bär ergänzten sein Studium. Die Corona-Zeit nutzte er für ein Aufbaustudium bei Douglas Yates, Fürth.

    Schon während seines Studiums wurde er an der Oper Kopenhagen für Solo Rollen u. a. in G. Verdi: „Othello“, „Momo“ von Svitlana Azarova und W. A. Mozart: „Die Zauberflöte“ engagiert, an der Oslo Oper in „Elektra“ von R. Strauss. Im skandinavischen Raum tritt er auch als Oratoriensänger auf, u. a. mit Camerata Øresund unter der Leitung von Peter Spissky. 

    Er übernahm die Bass Partien in Händels „Messiah“, „Requiem“ von W. A. Mozart, „Die Schöpfung“ von J. Haydn, „Requiem“ von G. Fauré und in der „Matthäus-Passion“ und „h-Moll Messe“ von J. S. Bach sowohl den Part des Jesus als auch die Bass-Arien. Er ist in der Filmeinspielung durch die Opera på Hedeland von „Figaros Hochzeit“ in der Rolle des Don Bartolo zu sehen. An den Jysken Oper Dänemark trat er in der Rolle Fährmann Caronte in Monteverdis Oper „Orfeo“ auf. Eine schöne Herausforderung ist auch seine Mitarbeit bei der Norwegischen Kammeroper mit breitem solistischen Repertoire.
    Johann Dornwald liegt es sehr am Herzen, die Oper als Kunstform auch der jüngeren Generation zu vermitteln. Seine solistische Mitarbeit bei der elektronischen Adaption von Ethel Smyths Oper „The Boatswain’s Mate“ zielte in diese Richtung. Er war als der Riese Fasolt in Wagners „Rheingold“ bei der Sommerakademie 2024 Bergen Nationaloper zu hören.

    Mit der „Winterreise“ von Franz Schubert tourte er mehrmals mit dem Pianisten Henrik Löwenmark durch Deutschland. Mit dem Pianisten James Maddox ist er regelmäßiger Gast bei der jährlichen Schubertiade in Witten (siehe auch musik-lebt.de).

    Johann Dornwald ist mehrmals mit dem Ama-Deus-Chor Witten als Basssolist aufgetreten und so freuen wir uns sehr, seine schöne, profunde Bassstimme auch beim „Messa da Requiem“ von G. Verdi hören zu dürfen.

    https://johanndornwald.de/