Kategorie: 2025 Verdi Requiem

  • Anke Krabbe

    Anke Krabbe

    Anke Krabbe studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Schwerin und Köln (Prof. Edda Moser) und schloss ihr Studium mit dem Opern- und Konzertdiplom ab.

    Seit 2000/01 ist sie festes Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg.

    Zahlreiche Partien, von Barock über Klassik und Romantik bis zur Moderne und eine Vielzahl von Uraufführungen komplettierten ihr Repertoire.

    Mit der Zeit entwickelte sie sich vom leichten zum lyrischen Sopran und singt Michaëla, Frau FluthRosalindePamina,1. Dame, Gräfin AlmavivaLiú. Im Juni 2025 gibt sie ihr Début als Desdemona in Düsseldorf unter der Leitung von Axel Kober.

    Anke Krabbe hat ein breites klassisches Konzert- und Liedrepertoire entwickelt. Von Bach über Mozart, Haydn, Beethoven, Mendelssohn, Schumann, Schubert, Brahms, Rossini bis Bruckner, Mahler, Wagner, Strauss als auch Berg, Schönberg, Henze..  

    Eine große Verbunderheit hat sie mit den Düsseldorfer Symphoniker und den Duisburger Philharmonikern mit denen sie regelmäßig sowohl in Sinfoniekonzerten als auch kammermusikalisch auftritt. Erwähnt seien u.a. Schumann Paradies und die Peri , Bruckner Te deum, Beethoven 9. Sinfonie, Brahms Ein deutsches Requiem, Fanny Hensel Oratorium in der Tonhalle in Düsseldorf oder Mahlers 2. Sinfonie, Wagner Der Ring der Nibelungen konzertant, Fausszenen von Schumann in der Mercatorhalle Duisburg sowie zahlreiche Liederabende und Matineen. 

    Mit der Südwestfälischen Philharmonie sang sie u.a. Rossini Stabat Mater, Strauss Vier letzte Lieder, Mozart Requiem, Mendelssohn Elias, Faurè Requiem; im WDR unter der Leitung von Axel Kober nahm sie von Leo Fall Paroli und Brüderlein fein auf.

    Auslandsgastspiele führten sie u.a. ans Teatro Massimo Bellini in Catania, wo sie Brahms Ein deutsches Requiem sang; Schostakowitsch 14. Sinfonie in Montpellier; regelmäßig zum Festival für geistliche Musik nach San Malo in der Bretagne oder mit dem JSO Düsseldorf auf einer Tournee durch China mit den Vier letzten Lieder von Strauss.

    Viele Kirchenkonzerte erweiterten ihr Repertoire der Messen und geistlichen Werke. 

    2024 sang sie die Johannespassion mit dem Bachverein Düsseldorf, Stabat Mater von Rossini und Mendelssohn 42. Psalm mit der Kantorei Matthäi in Düsseldorf sowie Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms in der Maxkirche in Düsseldorf.

    https://www.anke-krabbe.de

  • Lucia Cervoni

    Lucia Cervoni

    Die kanadische Mezzosopranistin Lucia Cervoni bekommt internationale Anerkennung für ihre unverwechselbar Stimmfarbe und gebieterische Bühnenpräsenz. The Globe und Mail beschreiben sie als“groß und statuarisch mit einer Stimme auf der dunklen Seite“. Sie bringt eindrucksvolle Tiefe und Differenziertheit in einige der anspruchsvollen Rollen der Oper Repertoire. Ihre Fähigkeit Stimmkraft mit nuanciertem Künstlertum macht sie zu einer begehrten Darstellerin.

    Sie absolvierte die Manhattan School of Music und war Stipendiatin u.a. Hugh Ross Award und The Anna Case Mackay Grant der Santa Fe Opera. Sie war Mitglied in Seattle Opera Young Artists Programme und 2007 gewann sie „Washington International Singing Competition“.

    Ihre Repertoire umfasst u.a.: Erste Magd in Elektra (Arena di Verona), Suzuki in Madam Butterfly (Dorset Opera Festival), Carmen (Welsh National Opera) Julie in Philippe Boesmans Julie (Canadian stage, Toronto), Octavian in Der Rosenkavalier (Theater Magdeburg), Amneris in Aida.

    Ihre Konzertrepertoire umfasst u.a. Händel: „Messiah“, Mozart: „Missa Solemnis“, Rossini: „ Petite Messe Solennelle“, Mahler: „Die Rückert Lieder“ Beethoven: „9. Symphonie.

    https://www.luciacervoni.com

  • Eric Price

    Eric Price

    Der gebürtig italienisch-amerikanische Tenor Eric Price ist als Solist im In- und Ausland tätig. Nachdem er mit dem Ama-Deus-Chor das Tenorsolo bei der h-Moll Messe im 2023 übernahm, freuen wir uns, ihn jetzt bei G. Verdis „Messa da Requiem“ zu hören. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von Barock bis Moderne in Konzert bis Oper.

     Eric arbeitet regelmäßig mit renommierten Orchestern und Ensembles wie L’arpa Festante, Concerto Köln, dem Münchner Rundfunkorchester, den Münchner Symphonikern, Le Cornet Noirs, sowie mit Collegium Vocale Gent und weiteren renommierten Ensembles zusammen.

    Als gefragter Konzertsolist zählen die Kantaten und Passionen J.S. Bachs, sowie J. Haydns Schöpfung und F. Mendelssohns Lobgesang zu seinem umfangreichen Repertoire. Besonders als Evangelist konnte er sich in kurzer Zeit einen Namen machen und konzertiert u. A. im Herkulessaal München.

    Ebenso gibt der Absolvent der Liedklasse von Christian Gerhaher und Gerold Huber regelmäßig Liederabende mit seinen Duo-PartnerInnen. Zuletzt gab er im Lied-Duo mit Emanuel Roch sein Debüt in der Filarmonia Romana in Rom und gestaltete einen Liederabend in Schloss Elmau.

    Während seines Studiums übernahm Eric Price in den Opernproduktionen der Hochschule Rollen wie Tamino aus der „Zauberflöte“, Male Chorus aus „The Rape of Lucretia“, Nemorino aus „L‘Elisir d‘amore“ und Fenton aus „Die lustigen Weiber von Windsor“. 2021 sang er die Titelpartie in der Oper „Le Docteur Miracle“ von Georges Bizet im Prinzregententheater München und gab sein Debüt bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik in der Rolle des Josennah aus der Oper „Boris Goudenow“ von Johann Mattheson.

    Der junge Tenor, Träger des „Fritz-Wunderlich-Stipendiums“ und Stipendiat der „Oscar und Vera Ritter-Stiftung“, arbeitete als Solist bereits mit international renommierten Dirigenten wie Kirill Petrenko, Philippe Herreweghe, Andrea Marchiol, Ivan Repusic und Marcus Bosch zusammen. Meisterkurse bei Ian Bostridge, Christiane Iven, Ruth Ziesack, Julian Pregardien, Axel Bauni et al. ergänzen seinen musikalischen Werdegang.

    Ehemals Solist des Tölzer Knabenchores gastierte er in den Staatsopern Paris, München, Berlin, Zürich, Lyrik Opera Chicago. Seine Gesangsausbildung erhielt Eric Price bei Hartmut Elbert und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Andreas Schmidt (Master Konzertgesang).

    Ebenso studiert er bei Kristin von der Goltz Barockcello im Bachelorstudiengang Historische Aufführungspraxis.

    https://ericprice.de

  • Johann Dornwald

    Johann Dornwald

    Johann Dornwald wurde in Witten geboren. Schon als Schüler sang er die Rollen des Meisters in „Krabat“ und des Erzählers in „Der Igel als Bräutigam“ von Cesar Bresgen. Er studierte zunächst in Stockholm klassischen Gesang an den Musikkonservatorien Kulturama und Birkagården. Darauf folgte ein Jahr am Opernstudio Stockholm.

    Anschließend machte er sein Konzertexamen in Kammermusik (Gesang) an der Musikhochschule Västerås, Schweden. Im Sommer 2018 folgte dann das Konzertexamen am Royal College of Music, Copenhagen. Meisterkurse bei Peter Mattei, Ann-Sofie von Otter, Malcolm Martineau und Olaf Bär ergänzten sein Studium. Die Corona-Zeit nutzte er für ein Aufbaustudium bei Douglas Yates, Fürth.

    Schon während seines Studiums wurde er an der Oper Kopenhagen für Solo Rollen u. a. in G. Verdi: „Othello“, „Momo“ von Svitlana Azarova und W. A. Mozart: „Die Zauberflöte“ engagiert, an der Oslo Oper in „Elektra“ von R. Strauss. Im skandinavischen Raum tritt er auch als Oratoriensänger auf, u. a. mit Camerata Øresund unter der Leitung von Peter Spissky. 

    Er übernahm die Bass Partien in Händels „Messiah“, „Requiem“ von W. A. Mozart, „Die Schöpfung“ von J. Haydn, „Requiem“ von G. Fauré und in der „Matthäus-Passion“ und „h-Moll Messe“ von J. S. Bach sowohl den Part des Jesus als auch die Bass-Arien. Er ist in der Filmeinspielung durch die Opera på Hedeland von „Figaros Hochzeit“ in der Rolle des Don Bartolo zu sehen. An den Jysken Oper Dänemark trat er in der Rolle Fährmann Caronte in Monteverdis Oper „Orfeo“ auf. Eine schöne Herausforderung ist auch seine Mitarbeit bei der Norwegischen Kammeroper mit breitem solistischen Repertoire.
    Johann Dornwald liegt es sehr am Herzen, die Oper als Kunstform auch der jüngeren Generation zu vermitteln. Seine solistische Mitarbeit bei der elektronischen Adaption von Ethel Smyths Oper „The Boatswain’s Mate“ zielte in diese Richtung. Er war als der Riese Fasolt in Wagners „Rheingold“ bei der Sommerakademie 2024 Bergen Nationaloper zu hören.

    Mit der „Winterreise“ von Franz Schubert tourte er mehrmals mit dem Pianisten Henrik Löwenmark durch Deutschland. Mit dem Pianisten James Maddox ist er regelmäßiger Gast bei der jährlichen Schubertiade in Witten (siehe auch musik-lebt.de).

    Johann Dornwald ist mehrmals mit dem Ama-Deus-Chor Witten als Basssolist aufgetreten und so freuen wir uns sehr, seine schöne, profunde Bassstimme auch beim „Messa da Requiem“ von G. Verdi hören zu dürfen.

    https://johanndornwald.de/