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Echt Witten… seit 2003

Der Ama-Deus-Chor besteht bereits seit 2003! Die Opern- und Konzertsängerin Susanna Andersson-Dornwald rief ihn zusammen mit einigen Schülereltern der Rudolf-Steiner-Schule ins Leben. Mittlerweile zählt der Chor rund sechzig Mitglieder – Frauen und Männer mit vielen Berufen und jeden Alters aus Witten und Umgebung. Von allem Anfang an war es ein großes Anliegen, Kinder und Jugendliche in die Chorgemeinschaft zu integrieren. Junge Menschen nehmen so aktiv am kulturellen und sozialen Leben teil. Sie schulen neben ihren musikalischen Fähigkeiten ihre Willenskräfte und sozialen Kompetenzen, indem sie sich mit Ausdauer etwas übergeordnetem zur Verfügung stellen. Zudem erleben sie das gemeinsame Bestreben von Berufsmusikern, namhaften Solisten und dem gesamten Chor nach qualitativ hochstehenden Aufführungen großer Werke.

Große Werke der Chorliteratur

Jedes Jahr bringt der Ama-Deus-Chor große Werke der Chorliteratur zu Gehör – immer wieder auch unter Beteiligung des Kinderchores „Ruhrpottspatzen“: von Orffs „Carmina Burana“ über Händels „Messias“ bis zur Uraufführung des modernen Werkes „Orpheus im Schacht“ aus der Feder des Bochumers Martin Tobiassen. Eine Übersicht über vergangene Konzerte finden Sie hier.

Stimmpflege und namhafte Solisten

Susanna Andersson-Dornwald legt großen Wert auf die natürliche und schonende Stimmentfaltung – denn: „Jeder Mensch soll sein sängerisches Potential entwickeln können“, so die ausgebildete Chorleiterin. Insbesondere macht es uns Freude, für unsere Aufführungen namhafte Solisten aus dem In- und Ausland gewinnen zu können!

Aktuelle Konzerte

Georg Friedrich Händel: “Messiah”

16. Februar 2019, 18 Uhr, Erlöserkirche, Westfeldstraße 81, 58543 Witten

17. Februar 2019, 18 Uhr, Johanniskirche, Bonhoefferstraße 10, 58452 Witten

Ama-Deus-Chor Witten, Barockensemble AmaDeus

Sopran: Clara Thomsen, Alt: Ida Ränzlöv, Tenor: Martin Vanberg, Bass: Johann Dornwald

 

Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll KV 626

Franz Schubert: Streichquartett Nr. 14 d-Moll D810 (“Der Tod und das Mädchen”)

Mittwoch, 22. November 2017, 19 Uhr, ev. Kirche Bochum-Werne, Kreyenfeldstraße 32, 44894 Bochum

Samstag, 25. November 2017, 19 Uhr, Johanneskirche, Glockengarten 70, 44803 Bochum

Sonntag, 26. November 2017, 18 Uhr, Johanniskirche, Bonhoefferstraße 10, 58452 Witten

Programmheft zum Download (pdf, 3MB)

 

Mitwirkende:

Ama-Deus-Chor Witten, Orchesterensemble AmaDeus, Sopran: Mirjana Burnaz, Alt: Nina Nussbaum, Tenor: Myungwon Kim, Bass: Joel Kyhle/Zhive Kremshovski

Quartett Amadè:

I. Violine: Ekaterina Baranova, II. Violine: Birgitta Findeisen

Viola: Iberê Carvalho, Violoncello: CarolJoy Church

Musikalische Leitung: Susanna Dornwald

 

Zur Aufführung der Matthäus-Passion im Reformationsjahr

Rezension WAZ vom 17.04.2017: “Chöre besingen in Annen das Leid Christi”

Plakat zur Matthäus-Passion des Ama-Deus-ChoresDer Wittener Ama-Deus-Chor bringt an zwei Abenden in der Karwoche 2017 die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach, BWV 244, unter der musikalischen Leitung von Susanna Andersson-Dornwald in Witten und Dortmund zur Aufführung. Mit über 150 Minuten Aufführungsdauer und einer Besetzung von Solisten, achtstimmigem Chor und zwei Orchestern ist die Matthäus-Passion Bachs umfangreichstes Werk. Es stellt zweifellos einen Höhepunkt protestantischer Kirchenmusik dar.

„DAS Kernstück der christlichen Religion“

„Für mich ist die Matthäus-Passion DAS Kernstück der christlichen Religion”, sagt Susanna Andersson-Dornwald, die seit 15 Jahren dem ambitionierten Laienchor vorsteht. „Es gibt sonst kein Werk, das das Geschehen zu Golgatha so eindringlich schildert“. Die Idee, mit dem Ama-Deus-Chor die Matthäus-Passion zu erarbeiten, kam der Chorleiterin bereits vor einigen Jahren. 2010 hatte sie den Solisten Martin Vanberg auf einem Opernfestival in Schweden gehört. „Ich dachte gleich: ‚Er muss den Evangelisten machen‘“, so die gebürtige Schwedin Andersson-Dornwald.

Skandinavische Impulse für eine machbare Aufführung

Aus dem Norden Europas stammen auch wichtige Impulse zu einer machbaren, zeitgemäßen Darbietung des Stückes. „In Skandinavien wird seit einigen Jahren die Barockmusik neu ergriffen“, sagt Susanna Andersson-Dornwald. „Sie wird gleichermaßen entschlackt zur Aufführung gebracht und orientiert sich dabei eher an den Ursprüngen.“ Die Uraufführung der Matthäus-Passion bestritt Bach im Jahr 1727 mit nur 14 Sängern. Es zeigt sich auch heute, dass keine Mammut-Orchester nötig sind – ein deutlicher Unterschied zur deutschen romantischen Tradition, wie sie Felix Mendelssohn-Bartholdy mit seiner Wiederentdeckung des Werkes hundert Jahre nach Bach prägte. Dabei hat Susanna Andersson-Dornwald aber auch die Ursprünge barocker Musik im Hinterkopf, die in feierlicher Tanzmusik liegen: „Wenn ich von historischer Aufführung spreche, dann meine ich eine sparsamere Besetzung und die Stimmung auf 415 Hertz – und nicht, dass die Aufführung todlangweilig ist!“

Programmheft zum Download (pdf, 14MB)