Solisten

Mirjana Burnaz

Mirjana Burnaz, Sopran, wurde 1993 in Skopje/Mazedonien geboren. Sie absolvierte ein Studium an der Musikakademie der Universität "St. Kirill und Method"/Skopje in der Klasse von Prof. Vesna Ginovska Ilkova. Während des Studiums hat sie zahlreiche Preise bei Wettbewerben gewonnen. Im Jahre 2011 gewann sie den zweiten Preis beim Internationalen Wettbewerb "Petar Ilic" in Arangelovac Serbien.  In den Jahren 2013, 2014 und 2015 bekam sie ein Stipendium vom Ministerium in Mazedonien für Studierende, die einen besonders hohen Lernerfolg erreicht haben. Seit 2016 hatte sie regelmäßige Auftritte an der Mazedonischen Oper und Ballet Orchestar als Solistin und gab zahlreiche Konzerte in Mazedonien, Bulgarien, Serbien und Deutschland. Mirjana Burnaz hat an vielen Opernprojekten der Folkwang Universität teilgenommen und u. a. mit dem Regisseur Georg Rootering zusammengearbeitet. Im Rahmen der Sommer-Schlossfestspiele 2017 in Wernigerode trat sie als Chorsolist in Charles Gounod's  "Faust" auf. Workshops mit Igor Durlovski – Bass (Mazedonien), Prof. Lillia Ilieva (Bulgarien), Prof. Theresia van Sertima (London/England), Prof. Martin Wölfel/Alte Musik,  Dr. Benedikt Holtbend/Opernpraxis und  KS. Linda Watson (Deutschland) ergänzen ihre musikalische Ausbildung. Seit 2016 studiert sie Gesang und Musiktheater an der Folkwang Universität der Künste in der Klasse von Prof. Rachel Robins. Die Sopranpartie in Mozarts "Requiem" ist ihre erste Zusammenarbeit mit dem Ama-Deus-Chor Witten.

Nina Nussbaum

Nina Nussbaum

Nina Nussbaum studierte Oper, Oratorium und Liedgesang an den staatlichen Musikhochschulen Trossingen und Köln. 2008 beendete sie das künstlerische Diplomstudium mit Auszeichnung, zwei Jahre später den Aufbaustudiengang Konzertexamen.
Parallel dazu wurde und wird sie bis heute von Gisela Rohmert auf ihrem stimmlichen Weg begleitet. Neben dem Studium Konzertexamen absolvierte Nina Nussbaum den Studiengang I am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie und schloss diesen mit Zertifikat und Lehrbefähigung nach dem Lichtenberger Modell ab.

Sie ist Stipendiatin des ,Richard-Wagner Verbandes' und der ,Hartmut und Lore Schuler-Stiftung' und wird unterstützt vom ,Verein zur Förderung der Stimmpädagogik durch funktionales Training'.

Ihr Repertoire ist umfangreich- so sang Nina Nussbaum u.a. Haydns ‚Scena di Berenice‘, sowie die 2. Dame in Mozarts Zauberflöte, zahlreiche Werke in französischer und italienischer Sprache und Neue Musik, v.a. Reimann und Rihm.
Eine besondere Liebe gilt dem Liedgesang. Regelmäßig konzertiert Nina Nussbaum in unterschiedlicher kammermusikalischer Besetzung. Sie sang Schuberts Mignonlieder in einer Inszenierung für Gesang, Schauspiel, Tanz und Orchester in 8 Aufführungen deutschlandweit.
Konzertverpflichtungen führten sie bisher in das benachbarte europäische Ausland und im Jahre 2011 mit Mozartarien und Kammermusik mit Cello, bis nach Brasilien.

Rundfunkübertragungen (u.a. Deutschlandradio Kultur) und Konzertmitschnitte auf CD (z.B. Mozart Lieder) dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen.
Nina Nussbaum sang im Altenberger Dom, in den Philharmonien Essen, Ludwigshafen und Berlin und arbeitete mit Dirigenten wie M. Schreier, S. Sloane und I. Metzmacher. Nina Nussbaum sang 2014 mit dem Ama-Deus-Chor die Altpartie in Mozarts "Requiem".

Myungwon Kim

Myungwon Kim, TenorMyungwon Kim wurde 1985 in Changwon in Südkorea geboren und studierte dort zwischen 2005-2011 Gesang an der Sungkyul Universität.

Während seines Studiums wendete er sich besonders der Oratorienliteratur zu und sammelte sowohl als Solist als auch Chorist Konzerterfahrung. Konzertreisen führten ihn unter anderem nach Australien und in die USA. 2014-2016 folgte ein Aufbaustudium an der Folkwang Universität bei Martin Wölfel. 2011-2014 war er im Wonju Municipal Choir und im Bach-Collegium Seoul engagiert.

Seit 2016 arbeitet er beim Rundfunkchor Berlin als Choraushilfe. 2016 und 2017 trat er mit dem Ama-Deus-Chor in der "Matthäuspassion" von J. S. Bach auf.

Joel Kyhle

Joel Kyhle ist ein schwedischer Bass-Bariton aus Dalarna. Er studierte am Royal College of Music, Kopenhagen und anschließend am Royal Opera Academy, Kopenhagen. Er debutierte als Jude in "Salome" von Richard Strauß mit Micheal Boder als Dirigent und Stefen Herheim als Regisseur. Er arbeitete u. a.  auch mit  Christian Badea, Adam Fischer, Neville Dove und Fiona Macsherry. In der Spielzeit 2017/18 ist er u.A. in Puccinis Oper "La fanciulla del West" als Happy, der Goldgräber zu sehen. Er ist zudem ein gefragter Oratoriensänger und trat z. B. häufig mit "Camerata Øresund" unter der Leitung von Peter Spissky auf. Die Basspartie in Mozarts "Requiem" ist seine erste Zusammenarbeit mit dem Ama-Deus-Chor Witten.

Zhive Kremshovski

Der mazedonische Bariton Zhive Kremshovski studierte an der Musikakadmie in Skopje/Mazedonien in der Klasse von Prof. Vesna Ginovska Ilkova. Seit 2015 studiert er im Masterstudiengang „Voice Performance“ an der Folkwang Universität der Künste in Essen in der Klasse von Prof. Rachel Robins. Er gewann zahlreiche Gesangswettbewerbe, beispielsweise jeweils den ersten Preis des 5. Internationalen Wettbewerbes für Solosänger „Bruna Spiler” in Montenegro (2012) sowie des 15. Internationalen Wettbewerbes für Solosänger „Nikola Cvejic“ in Ruma, Serbien. Im Jahre 2015/2016 ist Zhive Kremshovski Stipendiat des Lions Club Essen-Werethina und 2016/2017 Stipendiar der Landesregierung NRW.

2014 debütierte er als Guglielmo in Mozarts „Così fan tutte“ an der Staatsoper in Skopje. Im Rahmen seines Studiums an der Folkwang Universität war er Teil der studentischen Projekte. 2015 sang er den Belcore in Donizettis „L`elisir d`amore“. 2016 war eines seiner Projekte die konzerante Aufführung der Oper „Médée“ von Marc-Antoine Charpentier. Ebenfalls 2016 konnte man ihn in der Rolle des Graf Almaviva in „Le nozze di Figaro“ an der Folkwang Universität in der Neuen-Aula erleben. Zhive Kremshovski wirkte in vielen Konzertreihen mit, unter anderem mit den Thüringer Symphonikern. Im Rahmen der Schloßfestspiele Wernigerode sang er im Sommer 2016 die Rolle des Kilian aus Webers `Der Freischütz` mit großem Erfolg. Workshops mit Paul Curran, Prof. Ks. Milgramm Wolfgang und Ks. Linda Watson ergänzen seine musikalische Ausbildung.

Ab der Spielzeit 2017/18 ist Zhive Kremshovski Mitglied im Opernstudio am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Die Basspartie in Mozarts "Requiem" ist seine erste Zusammenarbeit mit dem Ama-Deus-Chor Witten.

Johann Dornwald

Johann Dornwald, Bass

Johann Dornwald wurde in Witten geboren. Schon als Schüler sang er die Rollen des Meisters in „Krabat“ und die Rolle des Erzählers in „Der Igel als Bräutigam“ von Cesar Bresgen. Er studierte zunächst in Stockholm klassischen Gesang an den Musikkonservatorien „Kulturama“ und Birkagården. Darauf folgte ein Jahr am „Opernstudio Stockholm“. Anschließend machte er Konzertexamen in Gesang an der Musikhochschule Västerås, Schweden. Zurzeit studiert er am Royal College of Music, Copenhagen.

Mit dem Pianisten Henrik Löwenmark tourte er mit „Dichterliebe“ von R. Schumann und „Winterreise“ von F. Schubert mehrmals durch Deutschland.  Mit der „Winterreise“ gastierte er auch in Prag. Als Oratoriensänger wirkte er bisher mit in W. A. Mozart: „Requiem“, J. Haydn: „Schöpfung“, J. S. Bach: „Matthäus-Passion“, „Magnificat“ sowie mehreren Kantaten, G. Faurè: „Requiem“ F. G. Händel: „Messias“ (mit "Camerata Øresund" unter der Leitung Peter Spissky). An der Oper Kopenhagen ist er für die kommende Saison als Solist u. A. in G. Puccini: „Madame Butterfly“ und W. A. Mozart: "Die Zauberflöte" engagiert. Mit dem Ama-Deus-Chor Witten sang er 2012 Die "Schöpfung" von J. Haydn, 2014 das "Requiem" von W. A. Mozart, 2016 und 2017 Jesus und Bassarien in der "Matthäuspassion" von J. S. Bach

Martin Vanberg

Martin Vanberg, Tenor

Im Jahr 2010 schloss der schwedische Tenor Martin Vanberg sein Studium an der Opernhochschule Kopenhagen ab. 2011 debütierte er an der Göteborger Oper als Oronte in "Alcina" von Händel. Unter seinen zahllosen weiteren Rollen, die er seit Beendigung seiner Studien verkörperte, befinden sich Nutrice, Lucano, Soldier 1 und Fam. di Seneca 1 in Mondeverdis "L’incoronazione di Poppea" bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, L’Humana fragilità und Pisandro  in "Il ritorno d’Ulisse in patria" beim Opernfestival Drottningholm, Peter Quint in "The turn of the screw", Le Chevalier in "Les dialogues des Carmélite" und der Emilio in "Partenope" an der Königlichen Dänischen Oper.

Als Konzertsänger trat er in Europas führenden Konzerthäusern wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Wien, der Kölner Philharmonie und der Tivoli Concert Hall in Kopenhagen auf.

Ob Händels Messias mit dem Symphonieorchester Norrköping, Bachs Matthäus-Passion mit dem Finnish Baroque Orchestra oder Mozarts C-moll-Messe - auch im Bereich der Oratorienliteratur zeigt sich der sympathische Tenor in bester Manier. Mit dem Ama-Deus-Chor war er bereits in "Schöpfung" von J. Haydn, "Requiem" von W. A. Mozart und in der "Nikolauskantate" von B. Britten als Tenorsolist zu hören. In März 2017 sang er den Evangelisten in "Messias" von J. S. Bach auf.

Clara Cecilie Thomsen

Clara Cecilie Thomsen, Sopran

Die dänische Sopranistin Clara, Cecile Thomsen wurde 1991 in Kopenhagen geboren. Ihre musikalische und gesangliche Ausbildung empfing sie in dem international renommierten Kopenhagener Mädchenchor an. Mit 18 gewann sie zweimal den 1. Preis beim dänischen Gesangswettbewerb für junge Sänger. Sie studiert zurzeit an the Royal Opera Academy, Copenhagen. Beim Ama-Deus-Chor ist sie bei „Mozart-Requiem“ 2014 als auch bei der „Matthäus-Passion“ 2016 und 2017 als Solistin aufgetreten.

 

 

Ida Ränzlöv

Ida Ränzlöv, Mezzosopran

Die Mezzo-Sopranistin und gebürtige Schwedin Ida Ränzlöv lebt in London, wo sie am Royal College of Music bei Professor Dinah Harris studiert. Sie ist Stipendiatin der Vivian and Peter Beckwith Stiftung und des Josephine Baker Trust. Zudem ist sie Preisträgerin des Opperby Stokowski Awards.

Ida Ränzlöv begann ihre Ausbildung an der Musikhochschule Malmö, machte dort ihren Bachelor im Fach "Music in Performance" und graduierte 2016 mit Auszeichnung. Während ihrer Malmöer Jahre gewann sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter das Aurora Lillieros Stipendium, das Stipendium der Thora Olsson Kulturstiftung der Schwedischen Kirche in London sowie das renommierte John Andersson Stipendium.

2016 gab Ida Ränzlöv ihr Operndebut als Rosina in Rossinis "Der Barbier von Sevilla" an der Smalandsoper. Zudem verkörperte sie die Flora in "La Traviata" von Verdi.

Ida Ränzlov ist eine vielbeschäftigte Oratorien- und Lied-Sängerin.  2016 und 2017 trat sie als Solistin in der Matthäus-Passion zusammen mit dem Ama-Deus-Chor in Bochum und Witten auf.